Hirse kochen

Ich werde immer wieder gefragt, wie man am besten Hirse zubereitet.

Ich mache das immer, wie Reis kochen, heißt ich nehme eine Tasse Hirse und spüle sie in einem Sieb mit heißem Wasser ab. Dann in einen Topf geben und 2 Tassen Wasser dazu. Einmal aufkochen, etwas Salz dazu und dann auf ganz kleiner Flamme ca. 20 Minuten quellen lassen. Ich rühre in dieser Zeit nicht um. Da bleibt sie körniger. Ich mag das lieber, als wenn es so „matschig“ ist :-).

Ei-Ersatz

Ich habe irgendwann angefangen mit den verschiedenen Vorschlägen aus dem Internet zu experimentieren. Die besten Ergebnisse habe ich mit Johannisbrotkernmehl erzielt.

Ich nehme für ein Ei einfach 1/2 TL Johannisbrotkernmehl mit Wasser verrührt. Kommen in einen Kuchen z.B. mehr als 3 Eier gebe ich trotzdem nur max. 3x die o.g. Menge hinein und gebe noch eine Prise Natron hinzu. Auch hier tolle Ergebnisse.

Außerdem können in dunklen Teigen einfach gemahlene Chiasamen verwendet werden, hierzu einfach 1-2 EL Chiasamen mit einem guten Mixer mahlen.

Flohsamenschale dickt auch gut ein. Gerade in Brot oder schweren Teigen, aber auch bei pflanzlichen Frikadellen klappt es super!

Andere Tipps im Internet lauten auch mit Sojamehl oder normaler Kartoffelstärke. Bei süßen Kuchen z.B. auch 3 EL Apfelbrei oder eine halbe Banane. Experimentiert einfach selbst ein bisschen.

Auch Weihnachtsplätzchen werden klasse ohne Ei. Siehe auch hier.

Kräuter-Dip

Zutaten: 3 EL Saure Sahne, 1 EL Schmand, 1/2 Bund Schnittlauch, Kräutersalz, Pfeffer

Zubereitung: Schnittlauch kleinhacken und mit dem Schmand und der Sauren Sahne und den Gewürzen verrühren.

Ich essen diesen Dipp zu fast allem. Pellkartoffeln, gegrilltes Gemüse, zu Fleisch (bevor ich Vegetarier wurde :-)).

Vorratshaltung – wichtig!

Wer sich gesund ernähren möchte, muss einige Basics zuhause im Kühlschrank und in der Vorratskammer haben.

Am wichtigsten sind natürlich:

  • saisonales Bio-Obst, das man sehr gerne isst. Gerne auch immer mal wieder was neues. Wer jeden Tag nur Birnen und Äpfel isst, wird sie auf Dauer nicht mehr sehen können.
  • saisonales Bio-Gemüse: Sowohl als Rohkost, aber auch Gemüsesorten, die man lecker braten, dünsten, dämpfen oder frittieren kann.
  • Kartoffeln, festkochen und mehligkochend. Auch hier immer mal wieder neue Sorten suchen und ausprobieren.
  • Nudeln (Hartweizen, ohne Ei). Auch gibt es mittlerweile sehr gute Vollkorn- oder Dinkelnudeln. Einfach mal testen. Wenn Ihr aber lieber die „normale“ Pasta mögt, bitte seht es locker. Nudeln haben leider so einen schlechten Ruf, der meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt ist. Ich könnte ohne Nudeln nicht leben.
  • Getreide, unbehandelt: Grünkern, Dinkel, Couscous, Bulgur, Hirse, etc. Hier heißt es experimentieren! Ich werde nach und nach immer mehr leckere Rezepte einstellen. Einfach probieren!
  • Hülsenfrüchte: rote Linsen, Kichererbsen und Kidneybohnen (gerne in Dosen – aber bitte aus dem Naturkostladen)

Im Kühlschrank:

  • Butter oder vegane Alternative (ich nehme oft Alsan)
  • Saure Sahne, Schmand oder vegane Alternative
  • Sahne oder vegane Alternative (ich nehme oft Hafersahne)
  • Senf, Tomatenmark, Essiggurken
  • verschiedene pflanzliche Aufstriche (meine Favoriten sind ganz klar von Zwergenwiese)
  • Mandelmilch (ich versuche Kuhmilch zu vermeiden, aber dazu mehr an anderer Stelle)

Im Vorratsschrank:

  • Tomaten passiert, gestückelt, geschält etc. in Dosen
  • Kokosmilch
  • Ghee oder Kokosöl (ich schlage hier immer im DM-Markt zu)
  • Bio-Agavendicksaft

Im Gewürzregal:

  • Bio-Gemüsebrühe ohne Hefe
  • Pfeffer (ich habe bunten, schwarzen, weissen und rosa Pfeffer)
  • Curry
  • Paprikapulver
  • Zimt
  • Chili
  • Paprikaflocken
  • getrockneter Bio-Knoblauch (geht manchmal einfach schneller (z.B. bei Dressings)
  • Bio All`Arrabiata

Die Liste wird stetig erweitert!

Zitronen-Dressing

Zutaten:

  • 1 Bio-Zitrone
  • 5-6 EL Olivenöl
  • 1 EL weisser Balsamico
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung: Die Zitronenschale abreiben und mit dem Öl und dem Balsamico in eine Schüssel geben. Zitrone auspressen. Salz und Pfeffer dazu und alles richtig gut verquirlen.