von Nicole Klug | Juli 5, 2016 | Nicoles Blog
Ich gebe zu, das Auto ist manchmal extrem beladen… Jeden Freitag fahre ich auf den Obst- und Gemüsemarkt und denke mich momentan ein mit: Erdbeeren (bald schon Schluss), Kirschen, Johannisbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren (fängt jetzt erst an). Manchmal fragt mich ein anderer Kunde, ob ich davon Marmelade koche. Nein, das wird alles so verschlungen!!! 🙂
Es gibt für mich nichts Leckeres im Sommer. Da macht das Obstfrühstück doch richtig Spaß! Nein, die viele Fructose macht mir nichts. Nämlich neben den vielen Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen, habe ich doch auch die Sekundären Pflanzenstoffe mit dabei. Der Blutzuckerspiegel steigt moderat an und sinkt langsam wieder ab. Genau rechtzeitig zum basischen Mittagessen.
Und Beeren und Co. sind für mich wie Süssigkeiten! Da lass ich auch gerne mal das Abendessen ausfallen.
von Nicole Klug | Juli 2, 2016 | Kuchen, Rezepte, Süßes, Vitalmahlzeiten
Manchmal sind die einfachen Dinge doch die Besten! Das habe ich mal wieder festgestellt, als ich zur Goldenen Hochzeit der Schwiegereltern frischen Streuselkuchen mitgebracht hatte. Der Clou daran: Der Teig wird schon am Vorabend zubereitet und dann erst am nächsten Tag, kurz vor dem Verzehr, gebacken. Frisch gebacken ist er nämlich die absolute Wucht!
Zutaten Teig:
- 500 g Vollkorn-Mehl
- 100 ml Sahne
- 250 ml Wasser
- 1 Päckchen Trockenhefe (ist für mich einfacher, da immer parat – geht aber auch ein Würfel frische Hefe)
- 1 Prise Salz
- 4 EL Kokosblütenzucker
- 2 EL Ghee (handwarm)
Zutaten Streusel:
- 200 g Kokosblütenzucker
- 200 g Mehl
- 200 g kalte Butter
- frisches Vanillemark
Zubereitung: Ich gebe etwas Sahne und Wasser (beides lauwarm) in eine Schüssel und löse die Hefe mit 1 TL Zucker auf. Das lasse ich ca. 15 Minuten stehen. Dann gebe ich dazu nach und nach das Mehl und die restliche lauwarme Flüssigkeit. Ich nehme die Knethaken des Handrührgeräts, es geht aber natürlich auch mit jeder Küchenmaschine. Wer mag, kann das auch mit der Hand vermengen. Die Prise Salz und den restlichen Zucker dazugeben. Beim Kneten dann die 2 EL Ghee darunterkneten (das Ghee sollte einigermaßen flüssig sein). Dann Abdecken. Variante 1: nach ca. 2 Stunden an einem warmen Platz kann der Hefeteig auf ein gebuttertes Blech gedrückt werden. Bei Variante 2 abdecken und an einem kühlen Ort über Nacht stehen lassen. Dann wie bei Variante 1 verfahren.
Für die Streusel alles einfach gut durchkneten und auf dem Hefeteig verteilen. Gerne könnt Ihr auch Obst, das nicht so arg nässt, unter die Streusel geben (Johannis-, Heidelbeeren). Mir schmeckts auch ohne super. Wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt, noch etwas mit Kokosblüten- oder Vollrohrzucker bestreuen.
Backzeit: je nach Dicke des Hefeteigs bei 180 °C ca. 25 – 35 Minuten.
Tipp: Aus dem Rezept kann man auch super Streuselzungen machen. Dafür den Teig in kleine runde Kreise ausrollen. Streusel draufgeben und wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt mit Zuckerguß beträufeln (50 ml Wasser mit ganz viel Puderzucker verrühren).22
von Nicole Klug | Juni 8, 2016 | Nicoles Blog
Ich beschäftige mich seit ein paar Wochen speziell mit dieser Säure, die nach neuesten Erkenntnissen für so viele Krankheiten, die mit Entzündungen einher gehen, verantwortlich ist. Hierzu zählen vor allem Arthrose, Rheuma, aber auch MS, Allergien oder Unverträglichkeiten.
Die Säure entsteht vor allem beim Verzehr von Schweinefleisch, überhaupt tierischen Produkten, aber auch bei vielen anderen Stoffwechselvorgängen im Körper.
Wer sich basenüberschüssig ernährt, auf Fertigprodukte verzichtet und Fleisch nicht mehr täglich, sondern max. 1-2 mal pro Woche auf dem Speiseplan steht, kann eine Menge dagegen tun bzw. nimmt automatisch weniger entzündungsfördernde Stoffe auf. Mehr dazu gibt es in meinen Kursen.
Sehr gute Literatur ist das Buch von Jürgen Schäfer „Entzündungshemmende Ernährung“. Durch dieses hat sich wieder bestätigt, wie viel wir durch unser Ernährungskonzept schon richtig machen 😀.
von Nicole Klug | Juni 3, 2016 | Basisch, Rezepte
Ich habe diese Woche zwei verschiedene Tomatensaucen und -Suppen ausprobiert. Eine rohvegane und eine gekochte mit Schmand. Ich muss sagen, dass beide sehr lecker sind, die rohvegane superschnell geht, die gekochte nun die Lieblingssauce meiner Kids ist.
Für die vegane und rohe Tomatensauce braucht man einen richtig guten Mixer und folgende Zutaten:
- 1/2 Knoblauchzehe
- 1/2 Zwiebel
- 3-4 getrocknete Tomaten
- 1 große, frische Tomate
- 1/2 Paprika
- 1/2 TL Salz
- 1/2 TL Pizzagewürz
- 1/2 TL Bio-Kräutermix
- Frische Kräuter nach Wahl (Basilikum, Rucola, Blattpetersilie)
Zubereitung: Einfach alles in einen Mixer oder TM geben und kräftig durchmixen. Ich habe es wie ein Pesto unter gekochten Nudel gegeben und die Tage darauf wie eine Würzpaste benutzt (also auf Brot oder direkt in die Pfanne). Schmeckt auch als komplettes rohes Gericht, z. B. mit Zucchininudeln.
……………………………………………….
Die weltbeste gekochte Tomatensauce habe ich ein paar Tage später ausprobiert. Hierfür braucht Ihr:
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Zwiebel
- 1 EL Ghee (Kokosöl für Veganer)
- 3 EL Tomatenmark
- 8-9 Fleischtomaten
- 400 ml Wasser
- 1 EL Pizzagewürz
- 1 TL Salz
- 100 ml Schmand (Sojasahne für Veganer)
- Etwas Johannisbrotkernmehl
Zubereitung: Knoblauchzehe und Zwiebel kleinhacken und in Ghee bzw. Kokosöl anbraten. Tomaten waschen und den Strunk herausschneiden. Mit dem Tomatenmark in die Pfanne geben und unter Rühren andünsten. Nach ca. 5 Minuten das Wasser und die Gewürze hinzugeben. Ca. 15 Minuten köcheln lassen. Den Schmand bzw. Sojasahne einrühren und mit einem Pürierstab pürieren. Wem es zu dünnflüssig ist, kann die Sauce mit ein wenig Johannisbrotkernmehl eindicken. Die Kräuter kleinhacken und einrühren.

von Nicole Klug | Mai 25, 2016 | Nicoles Blog
Gemüse-Chips sind in aller Munde, versprechen sie doch gesunden Chipsgenuß. Ich habe mir einige Packungen mal genauer angeschaut und getestet. Dabei ist mir beim Lesen der Zutaten schon aufgefallen, dass die meisten wie auch normalen Kartoffelchips, frittiert sind. Es gibt nur einige wenige Variante, z. B. von Mioliven, die nur in der Sonne getrocknet und ungewürzt sind.
Ich halte allgemein ja nichts von zu stark weiterverarbeiteten Lebensmittel und dazu gehören für mich auch die normalen Gemüsechips aus dem Supermarkt. Wenn 50 g Gemüsechips schon 18 g Fett enthalten, geht der Gesundheitsaspekt verloren.
Der Geschmack ist gut, daher, wie auch bei normalen Kartoffelchips, ab und an ist sicherlich kein Problem. Man sollte nur bedenken, dass es nichts Gesundes ist, sondern eine Ausnahme, die man sich ab und an mal erlauben darf. In der Abnehmphase auch eher schwierig.